Beschreibung für das Bild: - Festplatten Headcrash -
Für einen Festplattencrash braucht man nicht gleich einen Hammer. Es reicht oft schon eine einfache Erschütterung, ein Hitzestau, falsche Montage oder die typischen Alterserscheinungen (Lager-, Motorschaden). Als Headcrash wird generell der mechanische Ausfall einer Festplatte (Harddisk) bezeichnet. Die Schreib-/Leseköpfe schweben auf einem sehr geringen Luftpolster über die sehr schnell rotierenden Magnetplatten. Das Aufsetzten der Köpfe zieht im wahrsten Sinne eine tiefe Furche in die gespeicherten Daten und führt zum Datenverlust. Moderne Festplatten, in mechanisch anfälligen Bereichen (wie Notebooks, Kameras, PDA etc.) messen Beschleunigungskräfte, die einen solchen Headcrash hervorrufen könnten und fahren die Köpfe in eine sichere Position. Festplatten sind aufgrund der filigranen Mechanik sehr anfällig für Ausfälle. Die Datenrettung von einer defekten Festplatte kann schon ein paar tausend Euro kosten, falls überhaupt noch was zu retten ist. Wer also wichtige Daten auf eine HD ablegt, sollte dringend über eine geeignete Datensicherungslösung nachdenken. Diese Festplatte hier war schon vor der Behandlung mit dem Hammer nicht mehr lesbar, ihr Lebenszeitende kündigte sich schon ein paar Tage vorher durch gut wahrnehmbar Klack Geräusche an.
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Technische Daten (EXIF):
Kamera: Canon EOS 20D, Belichtung: 15/1 sek., Blende: f/16, Programm: Manuel (M), ISO: 100, Aufnahmedatum: 27.01.2008, Belichtungsmessung: Mittenbetont, Blitz: aus, Brennweite: 96 mm (KB)